|
Die Eisenschmelze von 1753 wurde 1874
geschlossen. Der Besucher wird über einen Pfad zu den einzelnen
Gebäuden geleitet, wo der Vorgang der Eisenherstellung recht
anschaulich erklärt wird. Die Erbauer aus England nutzten die
reichen Holzvorkommen in Schottland, um aus dem Holz Holzkohle zu
gewinnen, was dann in Verbindung mit dem leichter zu transportierenden
Eisenerz zu Eisen verarbeitet wurde. Im ersten Stock des
Hochofengebäudes belud man den Ofen mit Holzkohle, Eisenerz und
Kalk. Das Eisen floss durch das Feuer ins Erdgeschoss in eine Form im
Boden, um als Rohstoff weiter verkauft zu werden. Ein Wasserrad
trieb die Blasebälge an, die das Feuer beatmeten. Bonawe war der
wahrscheinlich größte, jedenfalls dienstälteste
Hochofen im Hochland. Schließlich wurde die Holzkohle durch die
rentablere Kohle ersetzt und die Schmelze
geschlossen.
Eine Ladeluke mit einigen Arbeiterpuppen.
|