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Das Faszinierende an diesen Burgen ist, dass sie
– aus dem 15. und 17. Jh stammend – so nebeneinander stehen, dass man
nicht auf den ersten Blick feststellen kann, wo die eine aufhört
und die andere anfängt. Nach einer anderen Auffassung handelt es
sich auch nur um eine Burg. Das überzeugt allerdings nicht, da
sich insbesondere im Mauerwerk Unterschiede zeigen. Die Wände aus
unbehauenem Stein bei Castle of Girnigoe werden sehr effektvoll mit
rotem Sandstein an den Ecken und Fenstern begrenzt. Vom älteren
Girnigoe ist wesentlich mehr erhalten als von Castle Sinclair: offenbar
baute man in der guten alten Zeit noch mit besserer Qualität.
Girnigoe auf der Seeseite hat einen U-förmigen Grundriss mit vier
bis fünf Stockwerken. Es gehörte dem Grafen von Caithness.
Der hielt seinen Sohn, den er des Hochverrats verdächtigte, sieben
Jahre im Kerker gefangen, bis der Unglückswurm als Wahnsinniger
starb: Er erhielt nur gesalzenes Rindfleisch ohne Wasser. Castle
Sinclair auf der Landseite wurde 1606 errichtet. Cromwell bemannte die
Burg um 1650. Ab 1681 wurde sie nicht mehr genutzt.
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